Endometriose am Arbeitsplatz: eine unsichtbare Herausforderung

Endometriose betrifft mindestens jede zehnte Frau im reproduktiven Alter, ihre Auswirkungen auf die berufliche Teilhabe werden jedoch häufig unterschätzt. Eine Mixed-Methods-Studie mit 493 Betroffenen zeigt, dass insbesondere Schmerzen, Fatigue und kognitive Einschränkungen die Arbeitsfähigkeit beeinflussen. Gleichzeitig erleben viele Frauen Unsicherheit im Umgang mit ihrer Erkrankung am Arbeitsplatz und berichten von einem Mangel an Verständnis oder geeigneten Unterstützungsangeboten.

Die Ergebnisse verdeutlichen, dass nicht allein die Erkrankung selbst, sondern auch betriebliche Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle spielen. Flexible Arbeitszeiten, Homeoffice-Möglichkeiten und eine verständnisvolle Führung können dazu beitragen, die Arbeitsfähigkeit langfristig zu erhalten und die berufliche Teilhabe zu stärken.

Einen ausführlichen Überblick über die Studienergebnisse sowie deren Bedeutung für Unternehmen und Betroffene bietet der Originalbeitrag von Ronya Sörensen im Fachjournal Geburtshilfe und Frauenheilkunde.

Quelle
Sörensen, R. Endometriose am Arbeitsplatz: eine unsichtbare Herausforderung. Geburtsh Frauenheilk 2026;86:424–427. DOI: 10.1055/a-2791-9133.

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